ACME-Proxy der Universität Freiburg – Anleitung für Nutzer*innen

Der ACME-Proxy der Universität Freiburg stellt eine zentrale und einheitliche ACME-Schnittstelle bereit. ACME-Clients wie Certbot, acme.sh, lego oder dehydrated kommunizieren dabei nicht direkt mit einer externen Certificate Authority (CA), sondern ausschließlich mit dem ACME-Proxy der Universität. Dadurch entfällt für Nutzer*innen die Einrichtung komplexer CA-Konfigurationen oder EAB-Credentials.

Ein weiterer Vorteil: Der ACME-Proxy-Endpunkt bleibt stabil und unverändert, selbst wenn die zugrunde liegende Certificate Authority wechselt. Dies bedeutet, dass keine Anpassungen an Ihren ACME-Clients erforderlich sind – der Wechsel der CA erfolgt vollständig transparent für die Nutzer*innen.

Diese Anleitung zeigt, wie Sie den Dienst verwenden und Zertifikate für Ihre Domains der Universität beziehen können.

3. ACME-Proxy der Universität in den Client eintragen

Der Proxy ist unter folgenden Adressen erreichbar:

Certbot

sudo certbot certonly \
    --server https://acme.uni-freiburg.de/directory \
    --standalone \
    -d example.uni-freiburg.de

Zertifikate verwenden

Die Zertifikate befinden sich wie gewohnt unter:

/etc/letsencrypt/live/<domain>/

Beispiel für NGINX:

ssl_certificate     /etc/letsencrypt/live/example.uni-freiburg.de/fullchain.pem;
ssl_certificate_key /etc/letsencrypt/live/example.uni-freiburg.de/privkey.pem;

Nach der Einrichtung funktionieren Erneuerungen automatisch.

Automatische Erneuerung

Certbot installiert automatisch einen Systemd-Timer:

systemctl status certbot.timer

Die automatische Erneuerung benötigt keinerlei Interaktion, da:

  • der ACME-Proxy dauerhaft erreichbar ist
  • alle CA-Informationen intern im Proxy hinterlegt sind
  • Certbot täglich prüft, ob Zertifikate erneuert werden müssen

Getestet werden kann die automatische Erneuerung mithilfe von:

sudo certbot renew --dry-run

QR-Code
QR-Code ACME-Proxy der Universität Freiburg – Anleitung für Nutzer*innen (erstellt für aktuelle Seite)